Bericht im Ostfriesischen Kurier über das Thema "Homosexuelle Eltern" - erschienen am 24.12.2014

 

Timo Rabenstein wird in einem Absatz leider falsch wiedergegeben: "Die jüngste Gesetzesänderung habe immerhin dazu geführt, dass Kinder, deren Adoptivelternteil stirbt, nicht mehr wie vorher in eine staatliche Einrichtung müssen. Sie können jetzt vom Lebenspartner, der vorher noch offiziell als fremde Person galt, adoptiert werden."

Dies kann falsch verstanden werden. Korrekt war gemeint:
"Bisher war es so, dass bei einem homosexuellem Paar nur ein Elternteil ein Kind adoptieren konnte. Wenn der adoptierende Elternteil starb, war der hinterbliebene Partner vom Gesetz her ein Fremder und das Kind müsste in eine staatliche Einrichtung. Durch die jüngste Gesetzesänderung kann nach der Adoption durch den ersten Elternteil im Anschluss der Partner auch das Kind adoptieren (Sukzessivadoption). Es herrscht somit aber immer noch eine Ungleichbehandlung gegenüber einem heterosexuellen Paar, das gemeinsam ein Kind adoptieren kann.
 
Die sogenannte „Stiefkindadoption“ ist bereits länger möglich (Ein Partner hat ein Kind auf natürlichem Weg bekommen und der Partner adoptiert dieses Kind)."

   
© GleichArt Café